Rückbildungskurse

 

Hier geht es zu den aktuellen Kursen!

Was ist Rückbildungsgymnastik?

Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper stark. Unter dem Einfluss von Hormonen, dem wachsenden Gewicht und der
zunehmenden Größe des Babys, stehen Muskeln und Bindegewebe vor neuen Herausforderungen. Eine der deutlichsten Veränderungen ist die Verlagerung des Körperschwerpunkts durch den wachsenden Bauch. Besonders der Beckenboden hat nun deutlich mehr zu tragen.
Gleichzeitig muss er weiterhin seine wichtigen Aufgaben erfüllen, wie z.B. die Sicherung der Kontinenz oder das Abfangen von Druck beim
Husten und Niesen.

Etwa 8 – 10 Wochen nach der Geburt ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Rückbildungsgymnastik zu beginnen. Sie unterstützt den natürlichen Rückbildungsprozess des Körpers und hilft dir dabei, wieder Stabilität und Kraft in deiner Körpermitte aufzubauen. Wenn Du einen Kaiserschnitt oder schwere Geburtsverletzungen hattest, ist es besser erst später mit der Rückbildung zu beginnen.

In meinen Kursen legen wir den Fokus zunächst auf die Wahrnehmung der Tiefenmuskulatur, wie Beckenboden- und Bauchmuskulatur. Du
lernst, wie diese Muskeln funktionieren und wie du deinen Alltag beckenbodenschonender gestalten kannst.

Diese Kurse sind darauf ausgelegt, den Muskelapparat und die Rumpfkapsel zu stabilisieren und zu kräftigen und dabei das noch weiche Beckenbodengewebe nicht zu überlasten. Du lernst hier die Überlastungszeichen Deines Beckenbodens und des Vaginalgewebes richtig zu deuten, darauf zu reagieren und damit langfristigen Beckenbodenschäden vorzubeugen. Auch, wenn der Fokus in diesem Kurs bei den tiefen, stabilisierenden Muskelgruppen wie dem Beckenboden und der tiefen Bauchmuskulatur liegt, so kümmern wir uns bei den Übungen um den ganzen Körper als Einheit und auch Entspannung wird Teil sein.

Innerhalb von 8 Wochen steigern wir langsam und kontinuierlich die Intensität der Übungen.

Als beckenbodenspezialisierte Physiotherapeutin ist es mir besonders wichtig, dass Frauen, die schwierige Geburten und Beckenbodenverletzungen hatten, eine Rückbildung machen können, die sie nicht überlastet und wo über Beckenbodenthematiken wie zum Beispiel Inkontinenz, Schmerzen und Organsenkungen offen gesprochen werden kann.

Die Kosten für meine Rückbildungskurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und sind eine Eigenleistung.
Nach oben scrollen